Sport zu treiben während des Intervallfastens ist nicht nur erlaubt, sondern kann sogar vorteilhaft sein. Allerdings solltest du einige wichtige Dinge beachten, um sicherzustellen, dass du sowohl beim Sport als auch beim Fasten die besten Ergebnisse erzielst.
Sport in der Fastenphase:
Sport in der Fastenphase (d. h. während du keine Nahrung zu dir nimmst) kann besonders vorteilhaft sein, vor allem für Menschen, die Fettverbrennung und Gewichtsverlust anstreben. Der Körper hat während des Fastens einen niedrigen Insulinspiegel, was den Fettabbau fördert. Zusätzlich wird das Training in der Fastenphase oft als besonders intensiv wahrgenommen, da der Körper auf seine Fettreserven zurückgreift.
Wichtig: Wenn du Sport in der Fastenphase machst, solltest du unbedingt darauf achten, dass du nüchtern nicht zu intensiv trainierst, um deine Energie nicht zu stark zu verbrauchen und die Fastenphase auch weiterhin gut einhalten zu können.
Besonders geeignet für die Fastenphase sind Sportarten mit leichter bis mittlere Intensität, wie z.B.:
- (Spazieren)Gehen / Walking:
Sehr gut geeignet, da es den Körper nicht überlastet, aber dennoch Kalorien verbrennt. - Yoga:
Sanft und dennoch effektiv. Yoga fördert die Flexibilität und stärkt die Muskulatur. - Stretching und Pilates:
Diese Übungen sind weniger intensiv und fördern die Durchblutung und Flexibilität ohne übermäßige Belastung.
Sport in der Essensphase:
Wenn du ein intensiveres Training betreiben möchtest, ist es empfehlenswert, dies während der Essensphase zu tun. Zu diesem Zeitpunkt hat dein Körper mehr Energie durch die zugeführte Nahrung, was deine Leistungsfähigkeit steigern kann und hilft, schneller zu regenerieren.
Für die Essensphase eignen sich intensivere Sportarten wie z.B.:
- Krafttraining:
Wenn du mit Gewichten trainierst, brauchst du ausreichend Energie, um maximale Leistung zu bringen und Muskeln aufzubauen. Daher ist dies besser in der Essensphase zu integrieren. - Moderates Ausdauertraining:
Längere Läufe sind anspruchsvoll und erfordern viel Energie, die eher nach einer Mahlzeit vom Körper zur Verfügung gestellt werden kann.
Was ist zu beachten, wenn du während des Intervallfastens Sport treibst?
- Höre auf deinen Körper:
Es ist wichtig, auf die Signale deines Körpers zu hören. Wenn du dich während des Trainings schwach oder schwindelig fühlst, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass du zu intensiv trainierst oder deinem Körper zu wenig Energie gibst. In solchen Fällen solltest du die Intensität reduzieren oder deine Trainingszeiten anpassen. - Hydration:
Achte darauf, ausreichend Wasser zu trinken, vor allem, wenn du Sport während der Fastenphase machst. Der Körper braucht Flüssigkeit, um die Leistungsfähigkeit zu unterstützen und den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen zu kompensieren. - Mögliche Anpassungen:
Wenn du merkst, dass du während des Intervallfastens regelmäßig an deine körperlichen Grenzen stößt, passe unbedingt die Intensität und das Pensum an. Zudem kann es hilfreich sein, die Trainingszeit so zu planen, dass du eher nach einer Mahlzeit trainierst. Hole dir ggf. professionelle Unterstützung bei deinem Arzt oder bei einem Ernährungsberater.