Die Methoden 16:8, 12:12, 14:10, 18:6 und 20:4 beschreiben gängige Intervallfasten-Modelle. Die erste Zahl steht für die Anzahl der Stunden des Fastenfensters pro Tag, die zweite Zahl für die Anzahl der Stunden des Essensfensters. Kurz gesagt:
- 16:8 - 8 Stunden Essen, 16 Stunden Fasten. Sehr populär, alltagstauglich.
- 12:12 - 12 Stunden Essen, 12 Stunden Fasten. Sehr ausgewogen, weniger streng.
- 14:10 - 10 Stunden Essen, 14 Stunden Fasten. Kompromiss zwischen Komfort und Fastenwirkung.
- 18:6 - 6 Stunden Essen, 18 Stunden Fasten. Strenger, oft bessere und schnelle Effekte, passend für Menschen mit strukturierter Routine.
- 20:4 - 4 Stunden Essen, 20 Stunden Fasten. Sehr intensiv, am schwersten umsetzbar.
Weiterhin gibt es noch die Methoden 5:2 und 6:1. Hier wird an 5 bzw. 6 Tagen pro Woche normal gegessen und an 2 nicht zusammenhängenden Tagen bzw. 1 Tag sehr kalorienreduziert gegessen. Diese beiden Methoden sind im Fddb Intervallfasten-Tracker nicht berücksichtigt.
Welche Methode passt am besten zu mir?
Welche Methode am besten zu dir passt, hängt von deinen Zielen, Alltag, Schlafrhythmus sowie deinen Vorlieben ab:
- Wenn dein Ziel Gewichtsverlust bzw. eine Verbesserung deines Stoffwechsel ist, eignet sich häufig 16:8 oder 14:10 als praktikabler Start.
- Falls du einen sehr strukturierten Ansatz mit stärkerer Kalorienreduktion suchst, passt 18:6 oder 20:4 gut zu dir, sofern du Erfahrung beim Intervallfasten hast und dein Alltag das zulässt.
- Bist du Neueinsteiger/in oder hast unregelmäßige Essenszeiten, wäre die Methode 12:12 am wenigsten radikal.
- Falls du nachts arbeiten musst oder unregelmäßige Schichten hast, passe das Fenster entsprechend deinen Arbeitszeiten an.